Windows7Check – Der Blog um Windows 7

Archive for December, 2009

Microsoft: Verkaufsverbot für Office-Paket

by Win7Check on Dec.22, 2009, under Allgemein, Microsoft, Software

Microsoft hat im Berufungsverfahren einer gegen das Software-Unternehmen laufenden Patentrechtsklage eine herbe Niederlage einstecken müssen. Ein Gericht hat das bereits im August diesen Jahres verfügte Verkaufsverbot für die Textverarbeitung Word bestätigt. Ab dem 11. Januar 2010 darf Microsoft somit in den USA keine Produkte mehr verkaufen, die das Textprogramm Word enthalten. Somit trifft das Verkaufsverbot auch die Office-Pakete, die standardmäßig mit Word ausgerüstet sind. Doch trotzdem wird Microsoft wieder einmal die Möglichkeit gegeben, sich um das Verkaufsverbot zu drücken: indem es seine Textverarbeitung ändert.

Auslöser dieses Mammutverfahrens ist ein pikanter Patentstreit mit der kanadischen Firma i4i, die dummerweise Patente an dem in Word verwendeten XML-Standard ihr Eigen nennt. Indem Microsoft das Office-Paket verkauft, wird mit jeder an den Enduser veräußerten Kopie gegen diese Patente verstoßen. Und das, wo doch Microsoft selbst rigoros gegen Urheberrechts- und Patentverletzungen vorgeht, die das eigene Unternehmen schädigen könnten. In dem Verfahren im August wurde der Klägerfirma i4i eine Zahlung in Höhe von 290 Millionen Dollar zugesprochen.

Der Richter, Judge Leonard Davis vom U.S. Bezirksgericht des Eastern District of Texas, entschied damals: Microsoft müsse innerhalb von 60 Tagen die infrage stehenden Teile aus der Software entfernen. Wird diese Frist nicht eingehalten, solle ab Mitte Oktober 2009 in den USA ein Verkaufsstop greifen. Von diesem Urteil sind nicht nur ältere Versionen wie Word 2003 betroffen, sondern und vor allem die neuen und zukünftigen Versionen Word 2007 und das für 2010 angesetzte Software-Paket Office 2010.

Routinemäßig war Microsoft wieder einmal gegen das verhängte Urteil in Berufung gegangen und hatte somit einen Aufschub des Verkaufsverbotes erwirkt. Doch jetzt hat Microsoft diesen Prozess trotz hochbezahlter Spitzenanwälte endgültig verloren. Das Gericht in Washington kam zu der Entscheidung, dass es erwiesen sei, dass Microsoft patentgeschützte Anwendungen von i4i in verschiedene Versionen seiner Textverarbeitung Word eingearbeitet habe, ohne entsprechende Rechte zu beachten. Somit bestätigte also das Berufungsgericht in Washington das Urteil des texanischen Gerichts vom 12. August und sprach ein offizielles Verkaufsverbot der betreffenden Word-Versionen ab dem 11. Januar 2010 aus. Wie bereits erwähnt, ist Word in allen Versionen von Microsoft Office enthalten, was in der Folge ein indirektes Verkaufsverbot von Office nach sich zieht.

Microsoft ließ zu dem Urteil nur knapp verlautbaren, daß man sich auf diese mögliche Entscheidung bereits vorbereitet habe und alles in Bewegung setzen würde, “um diese kaum genutzten Funktionen aus den betreffenden Produkten zu entfernen”. Da stellt sich doch die berechtigte Frage, wieso man sie dann überhaupt erst integriert hat, wenn sie doch eh kaum genutzt werden. Zudem ließ Microsoft mitteilen, daß das Urteil nur die in den USA ab dem 11. Januar 2010 verkauften Versionen von Microsoft Word 2007 und Microsoft Office 2007 betreffen werde, nicht aber die vor diesem Datum verkauften Exemplare.

Auch wolle man darauf hinweisen, daß die derzeit verfügbaren Beta-Versionen von Microsoft Office 2010 nicht von diesem Urteil betroffen seien, da sie die für das Urteil gegenständlichen Funktionen nicht mehr enthalten würden. Abschließend kündigte der Softwaregigant an, weitere juristische Schritte zu prüfen und eventuell den Fall vor den US Supreme Court zu bringen, die nächst höhere Justiz-Instanz in den USA.

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Windows7Check – Weihnachtswunschzettel

by Win7Check on Dec.17, 2009, under Allgemein

Das Jahr neigt sich mit Macht dem Ende zu und bereits heute in einer Woche ist Weihnachten.

Wer bis jetzt keine Weihnachtsgeschenke gekauft hat, sollte sich sputen, denn viel Zeit ist nicht mehr. Auch ich habe meinen kleinen, aber feinen Geschenke bereits zusammen und verpackt. Doch es gibt da auch einige, die man sich aus verschiedenen Gründen momentan nicht leisten kann.

Diese Wünsche habe ich zusammengefaßt und sie unter dem Menü-Stichwort “Wunschzettel” (siehe oben) online gestellt. Wer also dieses Blog besonders mag und dies auch dementsprechend zeigen möchte, der ist herzlich dazu eingeladen, mir einen oder gar mehrere der auf der Liste befindlichen Wünsche zu erfüllen.

In diesem Sinne …

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Windows 7 Aktivierung ganz einfach um 4 Monate verzögern

by Win7Check on Dec.14, 2009, under System, Tipps

Normalerweise ist Windows 7 so programmiert, daß eine Aktivierung dieses neuen Betriebssystems innerhalb von 30 Tagen fällig wird. Dazu wird in regelmäßigen Abständen auf dem Desktop rechts unten ein Fenster eingeblendet, das den Nutzer darauf hinweist, innerhalb der angegebenen Frist die Aktivierung vorzunehmen.

Microsoft hat jedoch bestätigt, daß Windows 7 auch nach 30 Tagen noch ohne Aktivierung betrieben werden darf. Die Redmonder Softwareschmiede hat dazu offiziell ihren Segen gegeben. So kann mittels eines von Microsoft in Windows 7 eingebauten Softwareschalters der Zeitraum bis zur Aktivierung drei Mal auf insgesamt 120 Tage verlängert werden (30 Tage regulär plus 3 x 30 Tage Verlängerung).

Und so einfach geht es:

* links unten den Start-Button klicken

* unten im Suchfeld cmd eingeben (bei der dann angezeigten schwarzen Grafik mit Rechtsklick der Maus “Als Administrator ausführen” wählen)

* es öffnet sich ein extra Fenster

* nun in der Kommandozeile folgenden Befehl eingeben: slmgr -rearm
Danach muß Windows 7 neu gestartet werden. So wird der Aktivierungs-Countdown zurückgesetzt und man weitere 30 Tage ohne Aktivierung mit Windows 7 arbeiten. Einziger Nachteil: der Befehl kann nur drei Mal auf einem System angewendet werden (mit dem an gleicher Stelle eingegebenen Befehl slmgr -dlv wird Euch angezeigt, wie viele Aktivierungen Ihr noch übrig habt.

Außerdem solltet Ihr den Befehl jedesmal erst ganz kurz vor Ablauf der Frist einsetzen, um letztendlich wirklich 120 Tage ohne Aktivierung auskommen zu können.

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Windows 7 USB/DVD-Tool überarbeitet

by Win7Check on Dec.09, 2009, under Installation, System, Tools, Updates

Windows7Check.de hatte bereits berichtet, daß sich Microsoft (offenbar berechtigten) Vorwürfen ausgesetzt sah, mit seinem Windows 7 USB/DVD Download Tool (WUDT) gegen bestehende Lizenzen verstoßen zu haben. Konkret ging es darum, daß sich Microsoft diverser Quellcodes bedient hatte, ohne dies entsprechend kenntlich zu machen. Daraufhin wurde das Tool von Microsoft zurückgezogen und überarbeitet.

Die neue Version dieses Tools steht unter der GNU General Public License 2 und setzt sich aus benannten Lizenzgründen nunmehr aus mehreren Komponenten zusammen, die auf einem Rechner installiert sein müssen, damit die Software ausgeführt werden kann. Dazu gehören einerseits Microsoft .NET Framework in der Version 2, das Tool Image Mastering API 2 (IMAPI) zum Brennen von DVDs und das Programm Bootsect, das USB-Geräte als bootfähig markiert. Die Software ermöglicht dem Nutzer ein sehr einfaches Betriebssystemupgrade auf Netbooks und anderen PCs, die über kein optisches Laufwerk (CD-/DVD Laufwerk) verfügen.

Windows7Check.de stellt Euch das überarbeitete Windows 7 USB/DVD – Tool hier zur Verfügung als Download. Passend zur Neuveröffentlichung hat Microsoft außerdem eine neue Anleitung verfaßt, wie das Windows 7 USB/DVD – Tool zu verwenden ist.

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Avira löst ChkDsk-Problem mit Windows 7

by Win7Check on Dec.07, 2009, under Sicherheit, System, Systemreparatur, Tools, Updates

Wie viele Anwender inzwischen leidlich erfahren mußten, reagiert das neue Betriebssystem Windows 7 sehr viel empfindlicher als seine Vorgänger auf vermeintliche, also eigentlich gar nicht vorhandene, Festplattenfehler. Wird also ein solcher vermeintlicher Fehler im Dateisystem von Windows 7 entdeckt,  wird dem Nutzer kurzerhand eine ChkDsk-Prüfung (kurz für: Check Disk) beim nächsten Windows-Start aufgebrummt. Das haben sich die Käufer natürlich nicht bieten lassen und sich lautstark in den zahlreichen Foren darüber beschwert, zumal das Problem auch im Zusammenspiel mit der verbreiteten Antivirussoftware Avira Antivir.

So kann eine nicht vollständig abgeschlossene Operation bisweilen dazu führen, daß es zu einer Fehlermeldung im System kommt, wenn beispielsweise eine Datei in der Zwischenzeit durch andere Programme, eben durch den Virenscanner, gelöscht wird. In diesem Fall setzt Windows ein so genanntes “Dirty-Bit”, was wiederum zu der erwähnten, meist unnötigen, Systemprüfung führt. So wird kurzerhand beim nächsten Systemstart das kleine aber wichtige Tool ChkDsk aufgerufen, das eine Prüfung durchführt, die regelmäßig ergebnislos verläuft.

Als Reaktion auf die Nutzerbeschwerden ist Avira diesem Problem auf den Grund gegangen und hat nun eine entsprechende Lösung bereit gestellt: Über die automatische Update-Funktion von Avira Antivir wird eine neue Fassung der Programmbibliothek “avgntflt.sys” auf die Systeme überspielt, die das Problem zukünftig gar nicht erst aufkommen lassen soll.

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Vertrieb des Windows 7 Family Packs eingestellt

by Win7Check on Dec.07, 2009, under Allgemein, Microsoft

Microsoft hat bereits wenige Wochen nach Verkaufsstart des neuen Betriebssystems Windows 7 den Vertrieb des Windows 7 Family Pack in den USA eingestellt. Bereits bei den ersten Präsentationsvorstellungen von Windows 7 hatten die Redmonder erklärt, daß es sich nur um ein zeitlich befristetes Angebot handeln würde. Allerdings hatte man bewußt keine Angaben zu dessen Dauer gemacht, möglicherweise um den Vertrieb zu fördern. Auf dem amerikanischen Markt war das Windows 7 Family Pack seit Ende Oktober 2009 für den Preis von 149,99 Dollar erhältlich, gültig für drei Upgrade-Lizenzen von Windows 7 Home Premium, die jede für sich im Microsoft Store stolze 119,99 Dollar kosten.

In Deutschland ist das mit 149,99 Euro veranschlagte Family Pack (und damit fast 30 Prozent teurer als in den USA) inzwischen ebenfalls offiziell ausverkauft. Einige Online-Händler bieten es zwar weiterhin an, allerdings zu deutlich überzogenen Preisen, die sich in Größenordnungen von 180 bis 230 Euro. Ganz klar, daß man hier versucht, auf Kosten der Nutzer ein gutes Geschäft zu machen.

Bereits im Juli hatte Microsoft seine Kunden mit einem anderen stark begrenzten Angebot verärgert: ab dem 15. Juli konnten diese auf ein vorbestellbares Kontingent von Windows 7 Home Premium für den Schnäppchenpreis von 49,99 Euro zugreifen. Allerdings war dieses Angebot innerhalb weniger Stunden komplett ausverkauft; auch hier hatte Microsoft wiederum verschwiegen, wie viele Lizenzen zu diesem Preis zur Verfügung stehen.

Rund sechs Wochen nach Verkaufsstart hat Windows 7 inzwischen einen Marktanteil von rund vier Prozent erreicht (zum Vergleich: Vista hatte für den gleichen Anteil über ein halbes Jahr gebraucht).

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Letzter Microsoft Patch-Day im Jahr 2009

by Win7Check on Dec.02, 2009, under Patches, Updates

Am kommenden Dienstag ist es mal wieder soweit, Microsoft stellt an seinem bekannten Patch-Day wieder einige wichtige Updates für Microsoft Betriebssysteme und Softwareprodukte bereit. Aktuell hat Microsoft angekündigt, sechs Security Bulletins online bereit zu halten. Drei dieser Updates sollen unter die Kategorie “kritisch” fallen, also unbedingt von Nutzern installiert werden.

Am letzten Patch-Day des Jahres 2009 sollen laut Microsoft einige Sicherheitslücken in den Betriebssysteme Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 geschlossen werden. Doch nicht nur die Windows-Betriebssysteme sind betroffen, sondern auch andere Programme wie beispielsweise Office XP, Office 2003, Project 2002, Works 8.5 und auch das Office Converter Pack.

Zudem bekommen der Internet Explorer 6 und  7 ein Update, welches eine bereits seit langem bekannte und nun endlich auch von Microsoft offiziell bestätigte Schwachstelle beheben soll.

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